Du fühlst dich Gott fern – doch dein Gefühl entscheidet nicht

Episode von Katechismus in einem Jahr von Samuel Glöggl · 10. August 2026 · 6 min

Katechismus:

§§ 1767–1774

Angenehme oder schwere Empfindungen geben für sich allein kein Urteil über den Glauben ab. Freude kann einer guten Liebe folgen, Traurigkeit auf Not oder Unrecht reagieren. Entscheidend ist, welche Richtung eine Regung im Wollen und Handeln erhält.

Christliche Reife bedeutet deshalb nicht, Gefühle gewaltsam stillzustellen. Tugenden können das Empfinden allmählich formen, und Gottes Gnade erreicht auch verletzte oder ungeordnete Bereiche. Selbst Angst, Trauer und innere Unruhe schließen seine Nähe nicht notwendig aus.

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Kapitel:

0:00 ❓ Einstiegsfrage

0:07 ✨ Die Essenz für heute

0:29 📖 Impuls

4:18 🙏 Gebet

4:44 🚀 Ein Schritt für heute

4:59 👋 Schlusssatz

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