Repression im öffentlichen Raum – Wohnungslosigkeit in deutschen Großstädten und die neue Rolle des Staates im Spätfaschismus
Episode von radio.nrdpl.org von Radio Nordpol · 29. August 2026 · 51 min
Kontrollen, Platzverweise, Aufenthaltsverbote, Videoüberwachung und Verbote des Bettelns prägen zunehmend den Umgang mit Wohnungslosigkeit. Im Beitrag schauen wir auf die Entwicklung im Umgang mit Wohnungslosigkeit in der Zeit des Spätfaschismus.
Mit einem besonderen Blick auf Dortmund, Hamburg und Köln sprechen wir mit Menschen, die von Wohnungslosigkeit betrofffen waren, aus der Wohnungslosenhilfe und Sozialen Arbeit sowie mit Initiativen darüber, wie sich das Verhältnis von sozialer Unterstützung und staatlicher Repression derzeit radikal verändert und neujustiert.
Wir danken Schlafen statt Strafen, Steffen, Bastian Pütter (Bodo e. V.) und Dirk Hauer für die Interviews.
Am 01. September 2026 findet in Köln ab 15 Uhr auf dem Neumarkt die Veranstaltung „Obdachlos? kann jede*n treffen!“ statt (https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf41/miteinander-neumarkt-flyer-august.pdf)
Die aktuelle LOTTA-Ausgabe (#102) hat den Schwerpunkt: Obdachlosenfeindlichkeit und sozialdarwinistische Gewalt (https://www.lotta-magazin.de/ausgabe/102/)
Weitere Episoden von „radio.nrdpl.org“
- VON DER DEMO ZUR PLATZBESETZUNG? WAS BRAUCHT ES FÜR EINE SOZIALE GEGENWEHR GEGEN MILITARISIERUNG? 4. September 2026
- Was ist post-digitale Faschisierung? 24. Juli 2026
- Doku: Podiumsdiskussion Gewaltschutz unter Druck 8. Juli 2026
- Erster Prozesstag im Fall des Todes von Ibrahima Barry in Mülheim an der Ruhr 30. Juni 2026
- Fürsorge im NS: Von Gutachten bis Vernichtung 27. Mai 2026
Alle Episoden von radio.nrdpl.org · Mehr Gesellschaft-Podcasts