Kein Mix der Welt rettet eine schlechte Performance!
Episode von Recording Of Arts Podcast von Recording Of Arts · 21. August 2026 · 50 min
Willkommen zu einer weiteren Folge des Recording of Arts Podcasts.
Ich bin Alex – Musikproduzent, Tontechniker und Bassist mit über 15 Jahren Erfahrung im Studio und Live. Mein Ziel: echten Rock- und Popmusikerinnen und -musikern helfen, das Beste aus ihren Songs herauszuholen.
Diesmal habe ich gleich zwei Gäste bei mir: Simon und Timon von Insane Perception, einer Modern-Metal-Band aus Stuttgart. Simon spielt Rhythmusgitarre und Synthesizer und übernimmt inzwischen auch den Clean-Gesang, Timon spielt Bass und die Background-Screams. Wir kennen uns seit rund drei Jahren, seit ihrem ersten Gig – und haben in dieser Zeit gemeinsam ein komplettes Album und jetzt eine EP produziert.
Wir sprechen heute über:
Warum das erste Album vor allem eine Lehrstunde war. Die Band war frisch zusammen und ging direkt mit einem kompletten Album ins Studio. Mitten in der Produktion gab es Besetzungswechsel, das Live-Equipment funktionierte im Studio nicht wie erhofft – und als der Gesang für zehn Songs bereits fertig editiert war, stieg die Sängerin aus.
Wie dieselbe Band bei der EP nach zwei Mix-Sessions fertig war. Simon und Timon haben sich im Vorfeld mehrfach getroffen, Verstärker, Boxen und Mikrofone in allen Kombinationen durchprobiert und dasselbe Riff rund dreißig Mal eingespielt, um festzuhalten, welches Setup für welche Gitarre wirklich funktioniert.
Warum echte Amps und Mikrofone den Unterschied machen. Drei Verstärker und bis zu fünf Mikrofone an einer Gitarre, vier unterschiedliche Mikrofone allein an der Bassdrum, ein Engl mit Tube Screamer und Equalizer für die Lead-Gitarre. Am Ende blieben nur zwei Plugins pro Spur im Mix, und die digitalen Signale wurden fast vollständig verworfen.
Was Vorbereitung wirklich bedeutet. Die Songs auswendig und zum Klick spielen können, Tabs und Noten aus Guitar Pro mit ins Studio bringen, eine saubere Vorproduktion bauen und darauf üben. Simon bringt es auf den Punkt: Er kann jeden Song der Band aus dem Stand zum Klick spielen, ohne Backing Tracks und ohne andere Instrumente.
Warum Abgeben keine Schwäche ist. Alex erzählt, warum er Video und Licht längst aus der Hand gegeben hat, und alle drei sprechen darüber, was es bringt, den Mix gemeinsam mit der Band zu machen statt über lange E-Mail-Ketten – inklusive der unscheinbaren Dinge, die den Unterschied machen: regelmäßig Pause machen und leise abhören.
Diese Folge ist für alle Bands, die zum ersten oder zweiten Mal ins Studio gehen und wissen wollen, woran es wirklich hängt, ob eine Produktion am Ende nach ihnen klingt – oder nach allen anderen.
📌 Kostenloses Strategiegespräch mit Alex:
Du willst wissen, ob dein Song bereit fürs Studio ist – oder was der nächste Schritt für dich als Künstler ist? Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, wo du stehst und was deine Musik auf das nächste Level bringt.
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