Wahl in Brasilien: Wie Bolsonaros Sohn das Land verändern will
Episode von Was jetzt? von DIE ZEIT · 4. Oktober 2026 · 13 min
Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva tritt mit 80 Jahren
erneut zur Wahl an. Sein wichtigster Herausforderer ist Flávio
Bolsonaro, Sohn des früheren Präsidenten Jair Bolsonaro. Lula setzt im
Wahlkampf vor allem auf seine politische Erfahrung und seine Erfolge in
der Sozialpolitik. Flávio Bolsonaro wirbt dagegen für einen deutlich
härteren Kurs in der Sicherheits- und Innenpolitik. Unter anderem will
er große Verbrechersyndikate als Terrororganisationen einstufen lassen.
Die innere Sicherheit ist zu einem der zentralen Themen des Wahlkampfs
geworden. Welche Bedeutung die Wahl auch über Brasilien hinaus hat,
erklärt Was-jetzt?-Host Azadê Peşmen, aktuell aus Brasilien berichtend.
Die G7-Staaten haben beschlossen, bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und
Rohöl aus ihren strategischen Reserven freizugeben. US-Präsident Donald
Trump hatte auf diesen Schritt gedrängt und andernfalls mit einem Stopp
der US-Dieselexporte gedroht. Bundeswirtschaftsministerin Katherina
Reiche betont, dass die Energieversorgung trotz der Freigabe ausreichend
abgesichert sei. Die Entscheidung könnte sich auch auf die Preise an
deutschen Tankstellen auswirken. Welche Folgen die Freigabe der Reserven
für Europas Energiepolitik hat, erklärt ZEIT-Wirtschaftsredakteur Marc
Widmann.
Und sonst so? Blinde Menschen ertasten Brustkrebs.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Brasilien: Staatschef Lula da Silva tritt erneut bei
Präsidentschaftswahl an
Flávio Bolsonaro: Brasiliens Justiz ermittelt gegen
Präsidentschaftskandidaten Bolsonaro
Brasilien: Lula verurteilt Vorgehen der USA gegen Botschafterin
Exportstopp auf Diesel: Wie jetzt, die USA wollen Dieselexporte stoppen?
Spritpreise in den USA: USA prüfen wegen hoher Spritpreise Exportstopp
für Diesel
G7-Staaten: Reiche sieht Energiereserve auch nach G7-Freigabe
ausreichend gedeckt
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