Workaholic oder Insecure Overachiever?
Episode von Never Mind – Psychologie in 15 Minuten von Fanny Jimenez – Psychologin und Wissenschaftsjournalistin · 2. Februar 2026 · 13 min
Unterscheiden sich Insecure Overachiever von Workaholics? Ja, tun sie! Auch wenn beide im Job besonders engagiert aussehen, weit über ihre Grenzen gehen und beide stärker Burnout-gefährdet sind als andere Menschen, so unterscheiden sich doch stark, wenn man unter die Oberfläche schaut.
Von Workaholics spricht man in der Forschung, wenn drei Faktoren erfüllt sind:
dass der Job vor allem anderen Vorrang hat
dass derjenige sich obsessiv mit der Arbeit beschäftigt
und dass man weit mehr macht, als die Rolle erfordert
Wenn ihr euch verpflichtet fühlt, immer hart zu arbeiten – auch wenn es keinen Spaß macht –, und ihr nicht ohne schlechtes Gewissen in den Urlaub fahren könnt, dann könntet ihr einer von den 10 Prozent aller Deutschen sein, die arbeitssüchtig sind. Drei Eigenschaften erhöhen die Wahrscheinlichkeit, ein Workaolic zu werden, recht stark. Auch über diese sprechen wir in dieser Episode.
Wenn ihr noch mehr wissen wollt:
Woher der Begriff Workaholic kommt: https://www.aerzteblatt.de/archiv/26134/Arbeitssucht
Die zwei Skalen aus der Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Technischen Universität Braunschweig findet ihr hier: https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/arbeit-2022-0015/html
Test: Seid ihr ein Workaholic? https://www.businessinsider.de/karriere/arbeitssucht-erkennen-testet-hier-ob-ihr-arbeitssuechtig-seid/
Studie zur Rolle von Perfektionismus & Narzissmus bei Workaholics: https://www.researchgate.net/publication/222389456_Beyond_the_Big_Five_How_narcissism_perfectionism_and_dispositional_affect_relate_to_workaholism
Tipps zum Umgang mit Arbeitssucht: https://www.businessinsider.de/karriere/rtarbeitssucht-erkennen-sich-vor-ihr-schuetzen-2-experten-geben-tipps/
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Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/.
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