CDU: Einmal verloren, einmal rausgeflogen – was folgt für Merz?
Episode von Was jetzt? von DIE ZEIT · 21. September 2026 · 15 min
Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Wahl des
Abgeordnetenhauses in Berlin haben vor allem die Spitzenkandidaten eine
wichtige Rolle gespielt: In Berlin ist die Linke mit Elif Eralp stärkste
Kraft geworden. Sie konnte vor allem viele frühere Nichtwähler sowie
Wähler von den Grünen und der SPD für ihre Partei gewinnen. In
Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD nach aktuellen Hochrechnungen zwar
knapp vor der SPD. Die aktuell regierende Ministerpräsidentin Manuela
Schwesig und ihre Partei haben im Wahlkampf aber deutlich aufgeholt,
während die CDU auf unter fünf Prozent abgestürzt ist. Was die beiden
Wahlen gemeinsam haben, erklärt Peter Dausend aus dem Hauptstadtbüro der
ZEIT.
Gewählt wurde zwar in den Bundesländern – doch die Ergebnisse dürften
auch die Bundespolitik beschäftigen. Besonders die CDU steht unter
Druck: Friedrich Merz selbst führt die Schwierigkeiten seiner Partei
auch auf die Krisen und Umbrüche der vergangenen Jahre zurück. Doch nach
den Wahlergebnissen dürfte die Diskussion darüber weitergehen, ob es
tatsächlich vor allem die schwierigen Zeiten sind – oder ob Kurs und
Personal der Union zum Problem werden. Wird die Kritik an Merz jetzt
wieder lauter, und welche Konsequenzen müssen die Regierungsparteien
angesichts der Zugewinne für die AfD ziehen? Das ordnet der Vizechef des
ZEIT-Politikressorts, Mark Schieritz, ein.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Lena Herrmann
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Weitere Links:
Wahl in Berlin: Elif Eralp sieht Regierungsauftrag bei der Linken
Wahlergebnisse in Berlin 2026: Alle Ergebnisse der Wahl zum
Abgeordnetenhaus in Berlin
Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Ich oder die AfD? Das reicht
nicht mehr
SPD bei den Landtagswahlen: Der einzige Ausweg: Noch härter gegen Merz
Berlin und Mecklenburg-Vorpommern: Friedrich Merz will als Kanzler und
CDU-Chef weitermachen
Wahlverhalten: Haben Union und SPD noch eine Zukunft?
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