3 Millionen Euro Schadensersatz – Wenn Whistleblower vor Gericht scheitern

Episode von Arbeitsrecht einfach erklärt - Rechtsanwalt Andreas Martin | Fachanwalt für Arbeitsrecht von Rechtsanwalt Andreas Martin | Fachanwalt für Arbeitsrecht · 26. September 2026 · 19 min

In dieser Folge spreche ich über ein Urteil, das es in sich hat: Ein leitender VW-Manager verlangt über 3 Millionen Euro Schadensersatz, weil er angeblich als Hinweisgeber kaltgestellt und eine Beförderung verwehrt wurde.

Das Landesarbeitsgericht Niedersachsen (Urt. v. 29.05.2026, Az. 17 SLa 618/25) musste klären, wann eine interne Meldung überhaupt unter das Hinweisgeberschutzgesetz fällt – und wann ein Mitarbeiter einfach nur seinen Job macht. Ich erkläre, warum die Millionenklage scheiterte und was das für Whistleblower in Unternehmen bedeutet.

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